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Winkelmüller Architekten

Torhaus Paretz
Umbau eines denkmalgeschützten Stallgebäudes zu Wohnungen

Beauftragung der Leistungsphasen 2-8

Mitarbeiter:
Julia Hartig
Francisca Morczinietz
Jonas Köhler


Projektbeteiligte:

Kern Ingenieure (Tragwerksplanung)

IRG Ingenieurgesellschaft (Haustechnik)

Ritter Bauphysik (Bauphysik)

Ingo Müller (Holzsachverständiger)

Sprenger Landschaftsarchitekten (Landschaftsarchitektur) 

Bauherr:

Privat

Fotos:

Clemens Kirchmaier



Das Torhaus ist Teil eines denkmalgeschützten Ensembles, welches aus einem Gutspark mit ehemaliger Fabrikantenvilla und diversen Nebengebäuden besteht. Bei dem Torhaus handelt es sich um ein ehemaliges Stallgebäude, welches im Laufe der Zeit zu Wohnzwecken umgebaut wurde und diverse Überformungen und Anbauten erfahren hat. Das Bestandsgebäude wird zu drei Wohneinheiten umgebaut; einer großzügigen Einheit mit einer räumlichen Fuge, die den in den 50er Jahren angefügten Anbau ablesbar macht, einer kleineren Atelierwohnung mit großzügigem Luftraum und einer achsial organisierten Wohnung, die über den Giebel zentral erschlossen wird und eine zweigeschossige Eingangshalle erhält. Somit prägen die strukturellen Charakteristika des recht unscheinbaren Bestandsgebäudes die drei Wohnungen und geben jeder einzelnen Einheit eine individuelle Identität. Der historische Dachstuhl sowie die alten Deckenbalken werden erhalten und verleihen dem Inneren eine besondere Atmosphäre. Die Dachfläche spielt bei der Energieversorgung des Gesamtensembles eine besondere Rolle; die Südseite wird flächendeckend mit einer Photovoltaikanlage bestückt. In die Dachfläche werden flächenbündige Dachfenster eingesetzt, die das schlecht belichtete Obergeschoss mit ausreichend natürlichem Licht versorgen. Als Reminiszenz zu der ursprünglichen Nutzung als Stallgebäude werden filigrane Stahlglas-Torelemente in jeder der drei Wohnungen eingesetzt, die das Innere zum Außenraum öffnen.

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