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Winkelmüller Architekten

Forum Vogelsang – Umbau und Sanierung der ehemaligen NS-Ordensburg
Besucherzentrum mit Seminarbereich, Gastronomie und Ausstellungsbereichen

Mola + Winkelmüller Architekten

1. Preis im eingeladenen, Internationalen Wettbewerb

Beauftragung der Leistungsphasen 1-8

Mitarbeiter:

Bianka Papke
Jan Alsenz
Barbara Fellmann
Rainer Schmitz
Claudia Wetzel

Julia Hartig

Projektbeteiligte:

sinai. Faust.Schroll.Schwarz. (Landschaftsarchitektur)

Stein Architekten, Köln (Bauleitung)

Kempen Krause Ingenieure (Tragwerksplanung, Bauphysik und Raumakustik)

Ingenieurbüro Forsbach (Haustechnik)

h.ydro, Aachen (Baugrundgutachter und Entwässerungsplanung)

Kölner Büro für Faunistik (ökologische Baubegleitung)

Grafische Werkstätten Feldstraße mit „it`s about“ (Ausstellung NS-Dok)

Triad, Berlin (Ausstellung Nationalparkzentrum)

Clausen und Reitsma (Regionalausstellung)

Bauherr:

vogelsang ip gGmbH (Hauptgesellschafter: LVR, Kreis Euskirchen)

Fotos:

Klemens Ortmeyer



Bei dem Forum Vogelsang handelt es sich um die Sanierung und Umnutzung der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang. In dem historisch „belasteten“ Ensemble, welches nach dem Krieg militärisch erst von den Engländern und bis 2005 von den Belgiern genutzt wurde, werden neue Nutzungen implantiert, die Toleranz und Bildung in den Vordergrund stellen, aber ergänzend auch ein touristisches Angebot inmitten des Nationalparks Eifel bieten soll. Folgende Funktionen werden in dem umgebauten Gebäudeensemble vorgesehen: Besucherzentrum, Seminarbereich mit Konferenzsaal, Ausstellung NS-Dok, Nationalparkzentrum Eifel, SchauFenster Eifel (Regionalausstellung), Verwaltungsbereiche, Gastronomie. Das Entwurfskonzept: Im Kontrast und Dialog mit dem Bestand werden Inlays in die Gebäudekörper eingefügt, die die neuen Funktionen begleiten und umkleiden. Die leichten, autarken Körper stellen lesbar eine neue zeitgenössische Schicht dar und dienen in systematischer Wechselbeziehung entsprechend ihrer Funktion als Träger, Mobiliar und neutraler Hintergrund. An einigen Stellen durchschneiden sie die geschichtlichen Strukturen der alten Gebäudehülle und erlauben als markante Interventionen in der Fassade unterschiedliche Blicke auf den umgebenden Naturpark. Im Adlerhof stellt sich das Besucherzentrum als opaker Körper dar, der sich dynamisch aus dem Sockelgeschoss entwickelt und damit den funktionalen Zusammenhang mit dem Ausstellungsbereich definiert.

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